Monday, July 8, 2013

Floating di Morel: Goal Less Play


                                                           


















Short description / Kurzbeschreibung


The Berlin based band Floating di Morel releases their new record "Goal Less Play" again on play loud! After "Said My Say" and the inclusion in the "play loud! (live) music series" this will be their fourth studio record. The album will be strictly limited to 300 vinyl copies.
The cover art has been created by famous artist Lara Esther Goldman as "unique copies".

"Alas a new album by my favorite band. No idea what planet or what era these songs are from. Beautiful free poetry over disintegrating protest songs. Imagine the best sunglasses you've ever seen started a band." (Wesley Eisold from Cold Cave; stay tuned for the Floating di Morel/Cold Cave split single)

Floating di Morel stellen ihr neues Album "Goal Less Play" erneut auf play loud! vor. Nach "Said My Say" und die Aufnahme in die "play loud! (live) music series" ist dies das vierte Studioalbum. Die Vinyl-Edition ist streng limitiert. Die Künstlerin Lara Esther Goldman schuf 300 Einzelstücke im Siebdruck.

"Ein neues Album meiner Lieblingsband. Ich weiß nicht von welchem Planeten oder aus welcher Zeit diese Songs stammen. Wundervolle "freie Poesie", die über sich selbstauflösende Protestlieder gelegt wird. Stell dir einfach vor, dass die besten Sonnenbrillen, eine Band gestartet hätten." (Wesley Eisold von Cold Cave; Cold Cave und Floating di Morel bringen schon bald eine gemeinsame Split-Single heraus.)


Line up / Bandbesetzung

Sabine Blödorn
Kai Drewitz
Thorsten Neu


Art Work / Kunstwerke: Lara Esther Goldman created 300 unique covers. Each cover is different, hand-signed and numbered. Lara Esther Goldman schuf dreihundert Unikate. Jedes Cover ist einzigartig, handsigniert und nummeriert.


More info / Weitere Infos






Digitizing from vinyl / Vinylabtastung

We would like to alert all fans of digital sound that the digital files you buy for download in the case of “Goal Less Play” have been digitized from a vinyl record via the  “ionLP2CD” record player.

Wir möchten die Fans des digitalen Tons darauf hinweisen, dass die digitalen Dokumente, die zum Verkauf heruntergeladen werden können im Falle von “Goal Less Play” mit Hilfe des Plattenspielers “ionLP2CD” digitalisiert wurden.



Public Rehearsal / Öffentliche Probe

We also would like to invite everybody to a “public rehearsal” on August 10th, 2013 at 4 PM at the Yorck Records Store. You will be able to purchase copies of the brand new album “Goal Less Play”.

Wir möchten auch alle zu einer “öffentlichen Probe” von Floating di Morel am 10. August um 16 Uhr im Yorck-Plattenladen einladen. Dort wird man die neue LP “Goal Less Play” erwerben können.

Yorck Records
Yorckstr. 71
10965








Donna Summer: Hot Stuff - a new film by Palacios and Post

 
Donna Summer – Hot Stuff
Deutschland 2013

Format: 16/9 HD
Länge: ca. 52’40“
Produktion: play loud! productions
Regie: Lucía Palacios & Dietmar Post
Erstausstrahlung am 17. August um 22 Uhr auf arte


Donna Summer dominierte die internationalen Popcharts in den 70er Jahren mit Hits wie Love To Love You Baby, I Feel Love, Hot Stuff und Bad Girls. Sie war die unangefochtene Disco-Queen. In Ihrer gesamten vier Dekaden andauernden Karriere verkaufte sie mehr als 130 Millionen Tonträger, gewann 5 Grammys und mit ihrem Song Last Dance einen Oscar. Die Verehrerinnen reichen von Madonna bis hin zu Beyoncé. Im Mai 2012 starb Donna Summer überraschend an den Folgen von Lungenkrebs.

Die Filmemacher Lucía Palacios und Dietmar Post begeben sich auf eine transatlantische Reise. Wie bereits in ihren vorherigen Filmen „monks – the transatlantic feedback“ (Grimme Preis 2008) und „Franco’s Settlers“ (Premiere im Oktober 2013 auf dem Int. Filmfestival Valladolid) lassen die Filmemacher in ruhiger und unaufdringlicher Art und Weise vor allem Augenzeugen zu Wort kommen. Bruder Ricky Gaines, Schwester Mary Gaines und der Jugendfreund Hoby Cook erzählen von Summers Kindheit und Jugend in ärmlichen Verhältnissen in Boston, der tiefen Religiosität, Gospelmusik und ihrer Begeisterung für Mahalia Jackson und die Supremes. Die ehemaligen Freunde und Kollegen Ronnie Williams, Peter Mühldorfer, Else-Britt Thatcher und Dave King berichten von Summers Zeit in den späten 60er und frühen 70er Jahren in Deutschland, wo Summer in Musicals wie Hair, Ich und Ich, Porgy & Bess und Godspell Karriere macht und u.a. auch in Fernsehfilmen mitspielt oder Werbeclips auftritt - u.a. im berühmten Afri-Cola Spot von Charles Wilp. Dann wird sie 1973 von Giorgio Moroder als Background-Sängerin angeheuert und landet bald darauf 2 europäische Hits (Hostage and Lady of the Night). 1975 nimmt sie inmitten der sexuellen Revolution den Song „Love to Love you Baby“ auf. Ihr Produzent Giorgio Moroder schickt das Lied an den amerikanischen Plattenboss Neil Bogart, der diesen 3 Minuten Song in einen 17-minütigen Orgasmus verwandelt. Donna Summer wird gegen ihren Willen zum Aushängeschild von Disco-Musik. In den folgenden 4 Jahren bis 1979 nimmt sie mit ihrem deutschen Team 4 einfache LPs und 3 Doppel-LPs auf. Sie wird zu einem Megastar. Sie selbst schlüpft als Sängerin fast „bowie-esk“ in die verschiedensten Rollen. Doch der Erfolg verändert sie zunehmend. 1980 wird sie zur „wiedergeborenen Christin“ und hat zunehmend Probleme, ihre sexuell aufgeladenen Hits zu spielen. 1983 soll sie während eines Konzerts, in denen sie immer häufiger auch christliche Songs einstreut, einen homophoben Kommentar abgegeben haben. Ihr hauptsächlich weißes und schwules Publikum ist entsetzt. Ihre Karriere nimmt Schaden, der Discoboom ist beendet. Sie heiratet, bekommt 2 Kinder und zieht sich Ende der 80er Jahre zunehmend aus dem Showgeschäft zurück, tritt aber zu besonderen Anlässen gerne live auf und macht weiterhin Platten.

Weitere Protagonisten des Films sind: die Produzenten Giorgio Moroder und Harold Faltermeyer, der Komponist und Arrangeur Bob Esty (Last Dance und Once Upon A Time), die bekannte Rockfotografin und Freundin Dagmar, ihr Manager und Medienanwalt Gerald Rosenblatt, der DJ und Musiker Hans Nieswandt, der Autor Peter Shapiro (Turn The Beat Around – The Secret History of Disco), die Kulturkritikern Alice Echols (Hot Stuff: Disco and the Remaking of American Culture) und der Autor Josiah Howard (Donna Summer: Her Life and Music).

Die Filmemacher und Archivare Lucía Palacios und Dietmar Post recherchierten seit dem Jahr 2010 an der Geschichte von Donna Summer. Anfang 2011 stimmte Donna Summer dem Filmprojekt zu – vielleicht auch deshalb, weil sie sich immer über die in den USA limitierte Sichtweise auf ihre Karriere wunderte, die Tatsache, dass man dort ihre 8 Jahre Karriere in Deutschland kaum erwähnte. Im Sommer 2012 sollte das Filminterview in München aufgenommen werden. Leider starb Donna Summer am 17. Mai 2012 völlig überraschend. Im November 2011 hatten die Filmemacher sich mit Donna Summer zu einer telefonischen Vorbesprechung verabredet. Dieses Gespräch wurde mit der Zustimmung von Donna Summer aufgezeichnet und ist sehr wahrscheinlich das letzte lange Interview, welches mit ihr geführt wurde.

Dieses sehr persönliche und offene Interview/Gespräch ist nun exklusiv in dem Film „Donna Summer: Hot Stuff“ zu hören.

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